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SEO & Suche13.10.20263 Min. LesezeitStefan Milošević

SEO diese Woche: Google-Spam-Update beendet, falsche Autoren, Search Console verzögert

Rückblick 6. bis 13. Oktober 2026: Google schließt das September-Spam-Update ab, warnt vor erfundenen Autorenprofilen und erweitert den Länderfilter der Search Console. Was das für Ihre Website bedeutet.

Der rote Faden dieser Woche ist Vertrauen. Google hat eine lange Spam-Bereinigung abgeschlossen und seine Haltung zu erfundenen Autoren verschärft. Gleichzeitig sind die Zahlen, auf die sich SEO stützt, weniger verlässlich geworden. Hier die wichtigsten Punkte und was Sie auf Ihrer Website prüfen sollten.

Google: September-Spam-Update seit 8. Oktober abgeschlossen

Google hat am 8. Oktober bestätigt, dass das September 2026 spam update vollständig ausgerollt ist. Es begann am 24. September und dauerte laut Googles Status-Dashboard 13 Tage und 16 Stunden. Search Engine Roundtable weist darauf hin, dass frühere Spam-Updates meist nach rund zwei Tagen beendet waren. Das Update gilt weltweit und für alle Sprachen, also auch für deutschsprachige Websites.

Nach derselben Quelle zielt das Update nicht auf Link-Spam und deckt nicht alle Spam-Richtlinien ab. Betroffene Websites sollten prüfen, ob sie die Richtlinien einhalten. Google gibt an, dass eine Erholung viele Monate dauern kann.

In derselben Woche berichteten SEO-Berater von mehr manuellen Maßnahmen, vor allem wegen dünner Inhalte und massenhaft erzeugter Inhalte. Die Beraterin Marie Haynes schreibt, dass überwiegend seriöse, lange bestehende Unternehmen betroffen sind. Eine offizielle Stellungnahme von Google gibt es dazu nicht.

Google: Erfundene Autoren gelten als Täuschung

Google hat den Leitfaden für hilfreiche Inhalte ergänzt (letzte Änderung der Seite: 5. Oktober). Im Abschnitt zur Frage, wer einen Inhalt erstellt hat, heißt es nun, dass irreführende Autorenangaben zu vermeiden sind. Als Beispiel nennt Google erfundene Profile: KI-generierte Porträtfotos, ausgedachte Namen und falsche Qualifikationen. Google bezeichnet das als Form der Täuschung und als Signal für eine Seite geringer Qualität.

Derselbe Leitfaden definiert jetzt auch den Hauptinhalt: jeder Teil einer Seite, der direkt dazu beiträgt, dass die Seite ihren Zweck erfüllt.

Search Console: Mehrere Länder im Filter, Bericht mit Verzögerung

Google hat mitgeteilt, dass der Filter im Leistungsbericht der Search Console jetzt mehrere Länder gleichzeitig zulässt. Ein Unternehmen, das in Deutschland, Österreich und der Schweiz verkauft, sieht den Suchtraffic dieser Märkte damit in einer Ansicht.

Derselbe Bericht war einige Tage deutlich verzögert. Barry Schwartz von Search Engine Roundtable stellte am 11. Oktober einen Datenrückstand von mehr als 64 Stunden fest. Einen Tag später meldete er, dass der Bericht wieder normal wirkt. Google hat sich dazu nicht geäußert. Die Verzögerung betrifft die Datenanzeige, nicht die Rankings.

Rank-Tracking-Tools liefern unzuverlässige Daten

Search Engine Roundtable berichtete am 12. Oktober über eine Analyse des Anbieters Nozzle: Seit Ende September zeigt Google Werkzeugen, die Suchergebnisse automatisch auslesen, zeitweise veränderte Ergebnisse. Nozzle fand solche Ergebnisse in 8,0 % der Abfragen. Sistrix, DataForSEO, SE Ranking und Advanced Web Ranking haben Probleme gemeldet. Eine Stellungnahme von Google gibt es nicht.

WhatsApp-Button in lokalen Suchergebnissen

Im lokalen Panel der Google-Suche wurde ein WhatsApp-Button gesichtet, neben Anruf, Route und Website. Er hängt an der WhatsApp-Nummer im Google-Unternehmensprofil. Google hat die Einführung nicht bestätigt, daher ist offen, in welchen Ländern der Button erscheint.

Was das für Ihr Unternehmen bedeutet

  1. Erst die Search Console prüfen, dann handeln. Ist Ihr Traffic zwischen dem 24. September und dem 8. Oktober gesunken, sehen Sie unter „Manuelle Maßnahmen“ nach und vergleichen Sie die Zeit vor und nach dem Update. Ein Einbruch, den nur Ihr Ranking-Tool zeigt, kann in diesen Wochen ein Messfehler sein.
  2. Inhalte mit echten Personen kennzeichnen. Nennen Sie in Blog und Leistungsseiten reale Autorinnen und Autoren mit Namen, Foto und Erfahrung. Mit KI erstellte Texte sollte eine fachkundige Person aus dem Unternehmen prüfen und verantworten.
  3. Unternehmensprofil aktuell halten. Prüfen Sie Telefon, Öffnungszeiten und WhatsApp-Nummer. Wer Kundenanfragen über WhatsApp annimmt, sollte vorher klären, wie diese Daten DSGVO-konform verarbeitet und gespeichert werden.

Wenn Sie wissen möchten, wie Ihre Website durch dieses Update gekommen ist, sehen Sie sich unsere Leistung SEO an oder schreiben Sie uns.

Quellen

Digital Phoenix

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