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Automatisierung7.10.20262 Min. LesezeitStefan Milošević

Automatisierung: Zapier integriert Agenten, n8n schließt 14 Lücken, Make bringt Versionen

Rückblick erste Oktoberwoche 2026: KI-Agenten werden bei Zapier ein Schritt im Zap, n8n veröffentlicht 14 Sicherheitsfixes und kündigt Version 3.0 an, Make führt Versionsbeschreibungen ein.

Die drei bekanntesten Automatisierungsplattformen verfolgen diese Woche dasselbe Ziel: mehr Kontrolle über KI-Agenten und Änderungen. Zapier holt Agenten in normale Workflows, n8n schließt Sicherheitslücken und verschärft Standardeinstellungen, Make macht Änderungen nachvollziehbarer. Die Details.

Zapier: Agenten werden zum KI-Schritt im Zap

Zapier hat am 6. Oktober bekannt gegeben, dass Zapier Agents in AI by Zapier aufgeht. Der Agent ist kein eigenes Produkt mehr, sondern ein KI-Schritt im Zap-Editor. Tool-Aufrufe, Schlussfolgern und eigenständiges Handeln bleiben erhalten. Neu sind:

  • Auslöser aus jeder von Zapier unterstützten App, nicht nur aus wenigen;
  • Freigaben pro Tool statt eines Schalters für den ganzen Agenten;
  • Modellwahl über die Stufen Standard, Advanced und Premium oder direkt per Modellname.

KI-Schritte werden wie normale Tasks abgerechnet. Teurere Modelle verbrauchen das Drei- oder Fünffache. Ein Limit pro Lauf lässt sich setzen, und Läufe über 75 Tasks pausieren zur manuellen Prüfung. Bestandskunden erhalten in der App eine Migrationsanleitung. Wissensquellen aus HubSpot, Asana, Zendesk, Zoom und Jira werden noch nicht unterstützt.

n8n: 14 Sicherheitsfixes und Ankündigung von Version 3.0

n8n hat am 1. Oktober 14 Sicherheitshinweise veröffentlicht, 10 davon mit hohem Schweregrad. Betroffen sind unter anderem offengelegte Zugangsdaten in geteilten Workflows, XSS, SQL-Injection im Microsoft-SQL-Node und Codeausführung im Git-Node. Behoben ist das in den Versionen 1.123.83, 2.41.4 (stabil) und 2.42.1 (Beta). Cloud-Instanzen wurden automatisch gepatcht, selbst gehostete Installationen müssen aktualisiert werden.

Für Oktober ist zudem n8n 3.0 angekündigt. Die wichtigste Änderung: Selbst gehostetes n8n läuft nur noch per Docker, Installationen über npm oder npx n8n werden nicht mehr unterstützt. Alte Nodes wie Function, Cron, Interval und der alte OpenAI-Node entfallen, nicht verifizierte Community-Pakete sind standardmäßig deaktiviert, und Binärdaten lassen sich nicht mehr nur im Arbeitsspeicher halten.

Make: Szenario-Versionen und Ende mehrerer Zyklen pro Lauf

Make hat am 7. Oktober die Werkzeugleiste im Szenario neu geordnet. „Run once“ und „Save“ stehen nun nebeneinander, die neue Schaltfläche „Save as version“ speichert eine Version mit Beschreibung. Die Beschreibungen erscheinen im Versionsverlauf neben dem Zeitstempel und lassen sich nachträglich ändern. Die Funktion gibt es in allen Tarifen.

Seit 1. Oktober gibt es die Einstellung Cycles per run nicht mehr: Jeder Lauf umfasst nur noch einen Zyklus. Wer mehrere Zyklen genutzt hat, erhöht die Zahl der Datensätze pro Lauf im Trigger oder lässt das Szenario häufiger laufen.

Was das für Ihr Unternehmen bedeutet

  1. Selbst gehostetes n8n jetzt aktualisieren. Zehn Lücken mit hohem Schweregrad betreffen auch Zugangsdaten. Bei Kundendaten ist das ein DSGVO-Thema. Prüfen Sie vor 3.0 außerdem, ob Ihre Installation in Docker läuft und entfernte Nodes nutzt.
  2. Limits setzen, bevor Agenten arbeiten. Legen Sie in Zapier fest, welches Tool eine Freigabe braucht und wie viele Tasks ein Lauf verbrauchen darf, damit die Kosten planbar bleiben.
  3. Änderungen dokumentieren. Eine Beschreibung pro Szenario-Version spart Zeit, wenn etwas ausfällt und Sie zurückrollen müssen.

Wenn Sie Ihre bestehenden Workflows prüfen oder sauber aufsetzen lassen möchten, sehen Sie sich unsere Leistung Automatisierung an oder schreiben Sie uns.

Quellen

Digital Phoenix

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