Passende Leistung: Website- und Web-App-Entwicklung
B2B-Website-Relaunch: Was vor Design und Angebot geklärt sein muss
Ein Relaunch ist kein Designwettbewerb. Er ist eine Änderung an einem Vertriebs- und Informationssystem. Wer Ziele, bestehende Suchsignale und redaktionelle Verantwortung nicht vorab klärt, erhält häufig eine schönere Website mit denselben geschäftlichen Problemen.
Stefan Milošević · Digital Phoenix Agency
Mit Geschäftsaufgaben beginnen
Definieren Sie für jede wichtige Zielgruppe, was sie auf der Website verstehen und tun soll. Ein Einkauf sucht andere Nachweise als ein technischer Entscheider. Eine Karriereseite hat andere Erfolgssignale als eine Leistungsseite.
Aus diesen Aufgaben entstehen Navigation, Seitentypen und Conversion-Pfade. Erst danach lässt sich beurteilen, welches Design und welches CMS wirklich passen.
SEO-Migration ist Teil des Relaunchs
Bestehende URLs, organischer Traffic, Backlinks und indexierte Inhalte müssen vor dem Umbau erfasst werden. Wertvolle Seiten werden übernommen oder mit einer dauerhaften Weiterleitung auf den fachlich nächsten Inhalt geführt.
Neue Informationsarchitektur, interne Links, Canonicals, hreflang und Sitemap sollten vor dem Launch geprüft werden. Eine allgemeine Weiterleitung aller alten URLs auf die Startseite vernichtet Kontext.
Erfolg vor dem Start definieren
Neben Ladezeit und Fehlerfreiheit braucht ein Relaunch geschäftliche Kriterien: qualifizierte Kontaktanfragen, Demo-Buchungen, Downloads oder abgeschlossene Bewerbungen. Tracking und Einwilligungskonzept gehören deshalb in den Projektumfang.
Vergleichen Sie nicht nur die ersten Tage. Saisonalität, Kampagnen und die erneute Verarbeitung durch Suchmaschinen brauchen einen passenden Auswertungszeitraum.
Relaunch-Check vor der Beauftragung
- Priorisierte Zielgruppen und Aufgaben
- Inventar bestehender URLs, Rankings und Backlinks
- Verantwortliche Personen für Texte und Freigaben
- Anforderungen an CMS, Integrationen und Datenschutz
- Messplan und Abnahmekriterien